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Die Geschichte von Sterntaler

12.12.2017 | von Juliane Reinsch

Mehr Träume wagen – dieser Aufruf hat mich sofort angesprochen. Inzwischen setze ich mir ganz bewusst meine Ziele und glaube an meine Träume. Wie ich dieses Selbstvertrauen fand, erfährst du hier.

Diesen Beitrag schreibe ich im Rahmen der Blogparade „Mein bestes Jahr – Mehr Träume wagen“. Susanne Pillokat und Nicole Frenken von www.meinbestesjahr.de haben ein Work und Life-Book mit vielen Anleitungen und Übungen zum Selbstcoaching heraus gebracht und es allen Bloggerinnen, die teilnehmen kostenlos zur Verfügung gestellt.

Mehr Träume wagen

„Mehr Träume wagen“ – dieser Titel hat mich sofort angesprochen, denn er beschreibt die vergangenen Jahre in meinem Leben hervorragend. Hier ist meine Geschichte:

Ich hatte eine Coachingstunde bei meiner Coacherin und es ging darum, Ziele umzusetzen. Wie hatte ich es bisher geschafft meine Ziele zu erreichen?

Ich war der festen Überzeugung, dass es vor allem Glück war. Ich habe unglaublich viel Glück: ich treffe liebe Menschen, die mich unterstützen. Ich bin zur richtigen Zeit am richtigen Ort.

Meine Coacherin wollte mit mir gemeinsam heraus finden, was mein Beitrag dazu ist. Was genau tue ich, damit sich die Dinge günstig für mich entwickeln?

Ich wollte und konnte damals nicht erkennen, dass ich dazu etwas beitrage. Ich war fest davon überzeugt, dass ich zu den glücklichen Menschen gehöre, denen gute Sachen einfach in den Schoß fallen. Natürlich läuft nicht immer alles so wie geplant. Ich musste schon einige Durststrecken überwinden. Aber im Großen und Ganzen dachte ich von mir: ich bin ein Mensch, mit dem es das Leben gut meint.

Meine Coacherin sagte schließlich:  „Sie sind eben wie Sterntaler. Sie breiten ihr Hemdchen aus und die Sterne fallen vom Himmel zu ihnen herunter“

Das sagte sie in einer so freundlichen und zugewandten Art, dass ich es annehmen konnte. Dieser Satz hat mich seitdem nicht mehr los gelassen. Ich brauchte sehr lange Zeit, um zu erkennen, dass ich eben doch etwas dafür tue, dass die Dinge sich gut für mich entwickeln.

Weg aus der Krise

Ich steckte damals in einer beruflichen Krise. Ich war ziemlich verzweifelt und wusste nicht, wie es weiter gehen würde. Ich traute mir nicht zu, eine neue Arbeitsstelle zu finden. Ich zweifelte an mir und meinen Fähigkeiten. Mein Selbstvertrauen war am Boden. Ich schrieb dennoch einige Bewerbungen, denn es musste ja irgendwie weiter gehen. Schließlich fand ich doch einen neuen Arbeitsplatz.

Dieser Arbeitsplatz war ein richtiger Glücksgriff für mich. Bessere Kollegen konnte ich mir nicht wünschen. Langsam gewann ich mein Selbstvertrauen zurück. Mit meinen Kolleginnen arbeitete ich Hand in Hand. Ich schätze sie heute noch sehr und habe von ihnen so viel Wertschätzung erfahren, dass mein Selbstwertgefühl sich wieder erholte und ich mir schließlich den Weg zutraute, den ich heute gehe.

Ich machte meine Ausbildung zum Coach und startete schließlich in meine Selbständigkeit.

Ziele bewusst setzen

Während dieser ganzen Zeit hat mich die Geschichte von Sterntaler begleitet. Immer wieder dachte ich daran und ich bemerkte, dass ich eben doch etwas dazu beitrage, wie sich die Dinge entwickeln. Es ist die Art, wie ich anderen Menschen begegne. Es sind meine Träume und Visionen, die meine Schritte in die richtige Richtung lenken. Es sind die Ziele, die ich mir ganz bewusst setze.

Wusstest du, dass Sportler vor einem Wettkampf im Kopf ganz genau durchspielen, wie sie den Wettkampf bestreiten? So bereiten sie sich gedanklich auf den Wettkampf vor und mit dieser Methode sind sie erfolgreich.

Du kannst das ebenfalls anwenden. Stell dir genau vor, wie dein Leben aussehen wird, wenn du dein Ziel erreicht hast. Wie wirst du dich fühlen. Mit wem wirst du zusammen leben oder arbeiten. Wo lebst du. Je mehr Details du dir ausmalst, desto besser.

Was ist dein Herzensziel? Was wünscht du dir vom Jahr 2018?

Übungen für dich

Im Folgenden habe ich einige Übungen aus dem Coachingbuch „Mein bestes Jahr 2018“, welche die Autorinnen zur Verfügung stellen, für dich hinterlegt. Probier es ruhig mal aus, frei nach dem Motto „Mehr Träume wagen“.

Zunächst hast du die Möglichkeit das vergangene Jahr auszuwerten. Die beiden folgenden Übungen helfen dir ein Motto für das neue Jahr zu finden und deine eigene Geschichte fort zu setzen. Welche Veränderungen nimmst du dir für das kommende Jahr vor?

Geschichten von anderen Bloggerinnen

Du kannst dich auch von anderen Bloggerinnen inspirieren lassen:

Natalie von Happinez Coach  und Agnieszka von Sensual Healing haben bereits ihre Artikel veröffentlicht. Es folgen weitere Artikel von Tanja, Diana und Katrin.

Viel Spaß beim Stöbern!

Kommentare
  • Liebe Juliane, interessant geschrieben. Mir gefällt der Tipp, auf das vergangene zrückzublicken, um sich für das neue Jahr zu sortieren und Ziele zu finden. LG

    • Mir hat es geholfen, das alte Jahr auszuwerten und ich habe dadurch einen ganz anderen Blick auf meine Pläne für das neue Jahr bekommen 🙂

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